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Felsimitat Beispiel 1
(Sabine Mantow)




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Startseite / Beiträge / Terrarienbau

Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von www.faszination-uromastyx.de zur Verfügung gestellt. Das Copyright für den Beitrag und den Bildern liegt bei Michael Frank .

 

Lüftungsgitter

Vorbemerkung: In den Baumärkten werden meist Platten in den Maßen 125X60X60 angeboten.
Will man ein Terrarium in den oben genannten Grundmaßen bauen,sollte die Platte mindestens eine Dicke von 3cm nehmen. Plant man ein größeres Terrarium,so sollte man mindestens eine Dicke von 4-5cm verwenden.

Der Vorteil eines Terrariums aus Styrodur ist sein vergleichsweise leichtes Gewicht und sein hoher Dämmwert im Vergleich zu beispielsweise Glas. Ein Nachteil wäre die z.B. im Vergleich zum Holzterrarium relativ hohe Dicke der Platten,um eine genügend hohe Stabilität zu gewährleisten. Größere Terrarrien aus Styrodur sind auch nicht stapelbar,wogegen Terrarien aus z.B.Tischlerplatten relativ problemlos übereinander gebaut werden können.
Ich selbst bevorzuge vor Terrarien aus Holz,da sie mir optisch besser gefallen,aber vor allem bei etwas kleineren Terrarien ist auch Styrodur empfehlenswert.

1.Der Rohbau: Für den Rohbau sollte man zunächst die Platten in der gewünschten Größe mittels Cuttermesser zurechtschneiden. Dazu gehören die Bodenplatte,die Seitenteile,die Deckenplatte,die Platte für die Rückwand und die zwei vorderen Blenden. In dei beiden Seitenplatte und ja nach Wunsch in der Decken-oder Rückwandplatte sollten schon jetzt die Ausschnitte für die Belüftung gemacht werden,da später die Handhabung etwas schwieriger ist.

Dabei sollte man auch schon die Größe des Lochblechs oder der Badlüftungsgitter (Gibts in jedem Baumarkt),die auch zur Belüftung verwendet können beachten,weil später schlecht in der Größe nachgebessert werden kann.

Sind diese Teile zurechtgeschnitten kann man mit der Verklebung durch Styroporkleber beginnen.
Als ersten Schritt kann man ein Seitenteil mit der Grundplatte verbinden (Sollte man ein Terrarium mit einer größeren Grundfläche planen kann man als ersten Schritt auch mehrere Platten zur Grundplatte verkleben).

Man sollte auf die entsprechenden Flächen beim Seitenteil und der Grundplatte etwas Styropokleber auftragen und beide Teile durch drücken miteinander verbinden. Dann sollten die Klebestellen mit Klebeband fixiert werden und man sollte darauf achten,dass das Seitenteil im rechten Winkel ist.Gegebenfalls kann man den Rohbau auch an eine gerade Wand oder ähnliches stützen.

Nach einem Tag Trocknungszeit kann man nun auf die oben beschriebene Art und Weise die Rückwand und das zweite Seitenteil anbringen. Auch hier sollten die Klebestellen mit Klebestreifen fixiert werden.

Am nächsten Tag kann dann die Deckenplatte angebracht werden.

Deckenplatte mit Auschnitt für die spätere Belüftung

Nach einem weiteren Tag sollte man die Klebestellen im inneren des Rohbaus mit Silikon verfugen,um eine höhere Dichte und Festigkeit zu erreichen.

Die vorderen Blenden sollte man zunächst weglassen,weil dadurch Podeste und Strukturen(in Schritt 2 beschrieben) einfacher angebracht werden können.

2.Anbringen von Podesten und Felsimitaten: Nachdem der Rohbau fertig ist,kann man mittels Silikon(oder auch Styropokleber) einige Strukuren an den Rohbau anbringen.

Diese müssen bis zur Trocknung eventuel von unten gestützt werden(durch z.B.Holzleisten),weil sie sich sonst lösen könnten.
Nachdem der Rohbau ausreichend strukuriert ist,können auch die vorderen Blenden(wie in Schritt 1 beschrieben) angebracht werden.

3.Auftragen des Fliesenklebers: Wenn der fertig strukturierte Rohbau einen Tag getrocknet ist,kann man die erste,dünnere Schicht von insgesamt drei Schichten Fliesenkleber auftragen.

Die nächsten zwei Schichten können etwas dicker angerührt werden. Zwischen allen drei Schichten sollte man mindestens einen Tag Trocknungzeit einhalten.

Linke Seite mit Holzleim bestrichen,rechte Seite dann mit Sand beworfen

Zur farblichen Gestaltung des Terrariums kann man als eine Möglchkeit der letzten Schicht Fliesenkleber eine Abtönfarbe in dem gewünschten Farbton beimischen(Siehe Terrrariebau aud Holz).

Eine zweite Möglichkeit,die ich hier einmal näher beschreiben will,ist das einstreichen der getrockneten letzten Schicht Fliesenkleber mit wasserfestem Holzleim und das anschließende bewerfen mit Sand.

Dazu sollte man die Rückwand flächenweise mit dem besagten Holzleim großzügig bestreichen und anschließend mit Sand in beliebigem Farbton kräftig bewerfen, sodass der Sand haften bleibt.

Zwei Schichten in Holzleim/Sand genügen normalerweise.Zwischen beiden Schichten sollte man einen Tag warten

Terrarium in Styrodurbauweise,außen verspachtelt und in silbergrau gestrichen

4.Gestaltung der Außenwände: Nachdem der Innenbereich des Terrariums fertig ist,kann man nun die Außenwände gestalten,um eine bessere Optik zu erreichen.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten,je nach Geschmack das Erbauers.

Zum einen lassen sich die Außenwände einfach mit Farbe oder Lack bestreichen oder erst verspachteln und dann einfärben.

5.Anbringen der Führungsleisten,der Lüftungen und der Technik:
Wenn das Terrarium von innen und außen fertig strukturiert,verspachtelt und getrocknet ist,dann kann man nun vorne die Führungsleisten mit Silikon ankleben. Man sollte darauf achten,dass die breitere Führungsschiene auch oben angebracht wird,damit später die Glasscheiben auch bequem ein-und ausgehängt werden können. Die Berechnung der richtigen Maße der Glasscheiben habe ich bei der Bauanleitung für ein Holzterrarium am Ende des Berichts ausführlich beschrieben.

An die Ausschnitte für die Belüftungen kann man nun mit Silikon Lochblech anbringen oder auch normale Badlüftungsgitter einlassen.

Das Anbringen der Technik sollte auch kein Problem sein. Entweder man bohrt direkt durch die Deckenplatte des Terras Löcher durch die,die Kabel der Beleuchtung geführt werden kann,oder man führt die Kabel durch die Öffnungen der angebrachten Badlüftungen,oder auch durch vorgebohrte Löcher im Lochblech.

Nun muss nur noch der Sand und die Deko eingebracht werden und das Terrarium aus Styrodur ist fertig....

Ausführliche Infos über Dornschwanz-und Bartagamen

 

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Bauanleitung eines Holzterrariums Bau eines Holzterrariums
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