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Wasserfall Beispiel 1
(Sabine Mantow)




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Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von www.kowoma.de/gecko/ zur Verfügung gestellt. Das Copyright für den Beitrag und den Bildern liegt bei Anja Köhne .

 

Die Pflanzen in einem Regenwaldterrarium sind neben einer für Zimmerpflanzen ungewöhnlichen Temperatur auch einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Daher eignen sich nicht gerade alle gängigen Zimmerpflanzen für die Begrünung eines Feuchtterrariums. Nach einer ersten „Literaturrecherche“ in einem Pflanzenpflegebuch haben wir uns für die folgenden Pflanzen als Anfangsbegrünung entschieden:

Sansevieren (Bogenhanf): optisch nicht jedermanns Geschmack. Bei Geckos sollen sie aber wegen ihrer glatten, breiten Blätter ein sehr beliebter Sitzplatz sein. Ausserdem sind sie einfach aus Blattstecklingen zu ziehen und vertragen eine praktisch beliebig hohe Luftfeuchtigkeit.
Unsere Stecklinge sind allerdings noch nicht so weit, dass man sie einpflanzen könnte.

Ficus Pumilla: verträgt hohe Luftfeuchtigkeit und rankt sehr eifrig. Der Ficus Pumilla ist zum Beispiel gut geeignet zur Begrünung der Rückwand. Unserer wohnt oben auf einem dicken Bambusrohr. Dort sitzt er allerdings so dicht unter der Lampe, dass er fast täglich gegossen werden muss - zusätzlich zum Einnebeln des Terrariums.

Farne: die meisten Farne vertragen oder benötigen hohe Luftfeuchtigkeit. Allerdings haben Farne meist sehr spezifische Anforderungen an die Lichtverhältnisse.

Wir haben versuchsweise einen kleinen Nestfarn (links) und einen Saumfarn (rechts) eingepflanzt. Der Nestfarn wuchert begeistert, wohingegen der Saumfarn trotz regelmässigen Giessens vertrocknet zu sein scheint.

Bromelien: sie sind aus verschiedenen Gründen prädestiniert für die Begrünung von Terrarien. Zum einen vertragen sie hohe Feuchtigkeit und Temperaturen. Ausserdem benötigen sie nur sehr wenig Substrat um darin zu Wurzeln.

Tillandsien: sie haben den Vorteil, dass sie kein Substrat zum Wurzeln benötigen. Man kann sie einfach irgend wo hin kleben oder hängen. Zum Überleben müssen sie nur ab und zu bespüht werden.

Orchideen: Versuchsweise haben wir eine Orchidee der Gattung Cattleya eingepflanzt. Sie hat zwar innerhalb von 2 Wochen ihre Blüten verloren, bildet aber jetzt nach einem viertel Jahr einen neuen Trieb.

Bambus: neben abgestorbenen Bambusstangen verschiedener Durchmesser haben wir auch grünen Bambus, der noch Triebe bildet, in das Terrarium eingepflanzt. Die grünen Bambusstangen kann man beliebig durchschneiden und in Wasser stellen, sie treiben immer wieder Blätter oder Wurzeln.

Bergpalme: da auch die Bergpalme einer der Kandidatien ist, die mir im normalen Raumklima schneller vertrocknen, als ich sprühen kann, haben wir ein Versuchsexemplar ins Terrarium gepflanzt.



 

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