Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von Kalina Polomska zur Verfügung gestellt. Das Copyright für den Beitrag und den Bildern liegt bei Kalina Polomska .
Wir haben uns entschieden noch ein Terrarium zu bauen. Da es schnell gebaut werden muss, haben wir uns für ein Styroporterrarium entschieden. Es sollte eigentlich ein ganz einfaches, kleineres Terrarium werden (Masse: 100/60/60), wenn ich es mir aber jetzt anschaue, ist es doch ein schönes, artgerechtes geworden. Da es sehr einfach zu bauen ist, mache ich hier mal eine Doku.
Zuerst haben wir uns Material angeschafft. Aus dem Jumbo haben wir als erstes folgendes gekauft:
- extrudierter Polystyrol (XPS) 3cm dick Platten: 125/60cm
- Fugenmörtel der Firma LUGATO Farbe: Bahama Baige
- Abtönfarben der Firma CCN-Color und Architect
- Flüssiger Kunststoffzusatz für bessere Qualität von Mörtel (elastisch, wasserabweisend) von LUGATO
- Metallwinkel
- Silikonkleber auf Essigbasis
- Bauschaum der Firma Sika
- Kunststoff-Lüftungsgitter, braun
Als allererstes haben wir die Polystirolplatten zurechtgeschnitten. Masse für Boden, Rückwand und Deckel: 100/60cm
Wichtig: die Kanten müssen rechtwinklig sein. Mit hilfe eines 90° Winkels kontrollieren wir alle Kanten.
In die Seitenwände werden die Löcher für die Lüftungsgitter geschnitten. Direkt danach werden die Kunststoff-Lüftungsgitter montiert.
Als nächstes kleben wir die einzelnen Platten zusammen und befestigen sie mit Metallwinkeln damit eine bestimmte Stabilität entsteht.
In den Polystyrolplatten kann man schrauben, jedoch ist Vorsicht geboten, da die Schraube nicht so einen guten Halt hat wie beim Holz.
Aus den Polystyrolreste werden später Podeste für die Rück- bzw. Seitenwand zurechtgeschnitten.
Danach werden die Podeste / Felsvorsprünge angeklebt und die grösseren mit Schrauben von aussen fixiert damit sie stabil bleiben…
… und mit Bauschaum bearbeitet damit sie natürlicher aussehen.
Mein Freund hatte eine gute Idee. Aus Karton haben wir gewölbte Flächen mit einem Loch gebastelt, die das Grundgerüst einer Höhle sein sollen.
Diese wurden danach mit Bauschaum besprüht.
So sehen sie schlussendlich aus. (und denkt jetzt ja nicht an etwas… Stinkendes!! ;-)
Wenn der Bauschaum trocken ist werden die Höhlen etwas ausgearbeitet damit die Geckos auch schön Platz darin haben.
Zum Fugenmörtel haben wir diese Zusätze beigemischt. Für Genaue Bezeichnungen siehe oben.
Bevor wir den Fugenmörtel ins Wasser beimischen, kommt zuerst flüssiger Kunstoffzusatz rein, damit der Mörtel elastisch und wasserfest wird.
Dann werden die Innenwände mit Hilfe eines Gummihandschuhs beschichtet. Wichti ist nichts auszulassen damit sich später in den Styroporwänden keine Futtertiere durchfressen können.
Die Höhlen werden ebenfalls beschichtet.
So sieht das Ganze mit Deckel aus. Zur Beleuchtung haben wir eine Repti-Glo 8.0 30W und rechts kommt ein 60W Spot rein. Die Höhlen sind auch schon drin.
Da der Deckel auch aus Polystyrol ist, haben wir die Lampenhalterungen durch den Deckel und dann noch durch ein Holzbrett angeschraubt damit sie auch gut halten, ansonsten würden die Schrauben die schwere Beleuchtung nicht halten. Da auf dieses Terrarium sowieso nichts mehr drauf gestellt wird, spielt es keine Rolle.
Das alles haben wir innerhalb eines Tages gemacht. Später werden noch die Glasführungsschienen und Glasscheiben (4mm) montiert. Danach kommt noch die Einrichtung des Terrariums wie Bodengrund, Pflanzen, Steine usw. rein.
So sieht das Terrarium, das für "Notfälle" wie kranke, magere oder gestresste Tiere gedacht ist, momentan aus. Es fehlen nur noch die Glasführungsschienen und Scheiben. Der Bodengrund besteht aus zwei Schichten:
1. Erde- / Sandgemisch unten
2. Lehmhaltige, orangige Erde (aus Südfrankreich) oben
Die Lehmhaltige Erde aus Südfrankreich wird etwas härter wenn man sie nass macht. Deshalb wurde der ganze Bodengrund mit Wasser bespritzt.
Ein Wassernapf und eine Wurmfütterungsschale dürfen auch nicht fehlen.
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