Futter Pflanzen Technisches Einrichtungen Terrarienbau
Beitragsort mitteilen Beitrag übertragen Beitrag per E-Mail
Terrarium allgemein Leguane Agamen Anolis Schildkröten Schlangen Geckos
private Banner & Links Vereine/Forums/Portale
  • Startseite
  • Beiträge
  • Beitrag vorstellen
  • Büchertipps
  • Banner & Links
  • Admin
Beiträge
Online: 43
letzter vom: 05.02.08

Zufallsbeitrag

Fest eingebautes Terrarium
(Sabine Mantow)




Besucher
Gesamt: 16.136
Heute: 7
Gestern: 83
gerade online: 0
     
max. pro Tag: 103
max. online: 7

(Linklisten)

reptirank.de



Werbung

www.zooplus.de - Mein Haustiershop



  • Firmenwerbung
  • Haftausschluss
  • Impressum
Startseite / Beiträge / Einrichtungen

Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von www.korn-natter.de zur Verfügung gestellt. Das Copyright für den Beitrag und den Bildern liegt bei Sabine Mantow .

 

Der rechte Teil ist zugeschnitten und bereits bearbeitet. Der links daneben anschließende Teil wird eingepasst.

Hier beschreibe ich den Bau der Rückwand sowie der gesamten Einrichtung für mein neues Terraium. Es ist 1,20 m x 0,60 m x 1,00 m groß. Daneben wird das "alte" Terrarium von 1,00 m x 0,60 m x 1,00 m stehen. Beides soll später gleich eingerichtet sein und aussehen wie ein großes 2,20 m breites Terrarium. In beiden Terrarien wird ein Wasserfall plätschern, dessen Bau ich unter Wasserfall beschreibe. Den Bau des Unterbaus findet Ihr unter Zubehör.

Nach dem Bearbeiten des zweiten Teils werden die Formen beider Teile aufeinander abgestimmt.

Zuerstmal benötigt man jede Menge Styroporplatten. Sie werden vor dem Einbringen ins Terrarium zugeschnitten. Anschließend grob bearbeitet. Dazu werden zunächst Styroporbruchstücke anders als im oberen Beispiel senkrecht mit Styroporkleber aufgeklebt. In mehrern Schichten terrassenförmig angeordnet haben wir eine Liegefläche geschaffen. Mit einem Messer oder Schraubenzieher kann man Risse einarbeiten. Die Struktur bekommt man mit einem Heißluftgerät hin. Ganz links folgt ein Wasserfall, dessen Bau ich unter Wasserfall beschreibe. Dort kann man auch die Arbeit mit dem Heißluftgeraät sehen.

Die Gesamtansicht des Terrariums und das enstehende Chaos aus Styroporstückchen und -krümeln.

Als nächstes werden die Seiten der Rückwand mit Fliesenkleber dünn eingestrichen, damit man später von der Seite nicht das Styropor erkennt. Wenn das ganze ordentlich abgetrocknet ist, wird die Rückwand mit Silikon in das Terraium eingeklebt. Der Nachteil ist natürlich, daß man sie vermutlich zerstört, wenn man sie mal wieder raus haben will. Wer das nicht möchte, sollte die gesamte Rückwand auf eine Holzplatte kleben und diese dann ins Terrarium einkleben. Da jedoch dabei nocheinmal einige Millimeter an Platz verloren gehen, verzichten wir darauf und bauen eine neue, wenn es sein muß.

In der Mitte soll später ein Baum wachsen, der dann an der Rückwand entlang läuft bis in das andere Terrarium hinein. Für den Baum haben wir einige Korkröhren aus dem Zoogeschäft besorgt. Die Eine wird nur etwas eingeschlitzt und dann auf die Scheibe gesteckt, die in diesem Terrarium eingeklebt ist (ehemals ein Wasserteil). So steht sie sicher, kann jedoch jederzeit leicht entfernt werden. Für den oberen Teil haben wir die andere Korkröhre geteilt. Beide Teile haben wir mit Schrauben verbunden und die Naht mit Molotfill für aussen verschlossen. Anschließend wird noch Fliesenkleber mit etwas Abtönfarbe eingegfärbt und die Nahtstelle kaschiert.

Die Seitenteile werden mit Fliesenkleber bestrichen, damit nichts Weißes hervorblitzt.

Nachdem der Baum zugeschnitten ist, wird der Wasserfall eingepasst. Alle Lücken werden mit Silikon ausgespritzt und die Fugen zwischen den Platten mit Molotofill verschlossen. Die Kabel wurden vorher durch einen Kabelkanal ins Terrarium gelegt, da das Kabelloch direkt hinter dem Wasserfall liegt. Nachdem alles gut getrocknet ist, beginnt der Voranstrich mit Fliesenkleber. Er wird sehr dünn aufgetragen, damit er auch in die kleinste Lücke läuft. Das Ganze sollte eine Nacht trocknen. Dann folgt ein weiterer Anstrich mit Fliesenkleber. Das macht das Ganze wasserbeständig und verleiht Stabilität. Weiter geht es morgen. Es sind genügend Anstriche aufgetragen, wenn das Styropor beim (leichten) Eindrücken mit dem Finger nicht mehr nachgibt.

Von vorne ist das Moltofill kaum zu sehen. Diese kleinen Stellen werden mit einer Mischung aus "Fugen-Farbig" und Abtönfarbe kaschiert.

Nach dem Aufstellen des Terrariums an seinem endgültigen Platz, inklusive der Beleuchtung beginnt der letzte Anstrich der Rückwand mit Fugen-Farbig. Die Beleuchtung sollte die gleiche sein, wie im späteren betrieb, da die Farbe sonst sehr stark abweichen kann. Das Fugen-Farbig wird mit Abtönkonzentrat gemischt bis der gwünschte Farbton entsteht. Durch die Mischung mit verschiedenen Farben in unterschiedlichen Gefässen, kann man Wischeffekte erzielen.
Anschließend haben wir den "Baum" in der Mitte aufgebaut. Meist reicht es aus, ihn ordenltich einzuklemmen, im Zweifelsfall kann man auch nicht rostende Schrauben einsetzen, die natürlich nicht auf der anderen Seite herausschauen sollten. Zum Schluß kommen noch zwei Kletteräste, einer davon ist Weidenholz mit abgeschälter Rinde, der andere ist Rebenholz aus dem Zoogeschäft, außerdem haben wir mehrere Kunstpflanzen eingesetzt. Nach jahrelangem Einsatz von echten Pflanzen muß ich feststellen, daß sich künstliche auf jeden Fall rentieren.

Korkröhren werden verschraubt und mit Moltofill verbunden. Dies wird der obere Teil des Baums.

Ganz zum Schluß wird die Heizung verlegt und Bodengrund aufgeschüttet. Da das Terrarium eine Trennscheibe hat, haben wir links Reptibark und rechts Humus eingefüllt. Ich hoffe, daß mein Weibchen von nun an ihre Eier in den Humus legen wird. Als Versteck bekommt die dort einen großen Kunstfarn. Etwa eine Woche nach dem letzten Anstrich wurden die Tiere eingesetzt.

Die Teile werden mit Silikon ins Terrarium geklebt, eine Korkröhre wird zum Baum.

Dann beginnt der umbau des "alten" Terrariums nach dem gleichen Prinzip. Der Brunnen wird hier auf der rechten seite aufgebaut, also genau spiegelverkehrt. Der Baum soll aus dem einen Terrarium in das andere wachsen. Die Arbeitsschrite sind dieselben, deshalb spare ich mir die weiter Beschreibung.

Der Baum wird eingepasst um einen Gesamteindruck zu bekommen. Es folgen letzte Feinarbeiten und das sorgfältige Verschließen aller Lücken mit Silikon.  Die Rückwand ist mit Silikon eingeklebt und der Wasserfall steht.   Die Rückwand nach den beiden Vorstrichen mit Fliesenkleber. Könnte schon fast so bleiben, oder?  
Endlich steht das große Ding an seinem endgültigen Platz. Trotzdem liegt noch ne ganze Menge Arbeit vor uns.  Die Rückwand nach ihrem letzten Anstrich mit Fugen-Farbig und Abtönfarbe.  Und fertig. Es fehlt nur noch der Bodengrund und zwei rausnehmbare Teile des Felsens, die als Höhle dienen. 
Das zwwite Terrarium hat bereits seinen letzten Anstrich bekommen. Endlich kann ich das Chaos beseitigen, was nunmehr seit 2 Wochen in unserem Wohnzimmer herrscht.   Das ist das zweite Terrarium Nahaufnahme. Der Wasserfall ist hier auf der rechten Seite.   So, endlich ist alles fertig! Nur noch aufräumen...  
   
  Das zweite Terrarium in Nahaufnahme. Fehlt nur noch die Verkleidung für die Pumpe, aber der Wasserfall muß ja sowieso noch trocknen.   


 

1309 Besucher seit dem 18.09.2007

Du kennst einen Beitrag, wo?

Beitragsort: (bitte mit http://)

Name:

Email-Adresse:

 

Felsimitat Beispiel 1 Felsimitat Beispiel 3
© 2007 - 2008 reptilauge.net